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In Kürze

 

Paganinis Geheimnis

Buch: Axel Fuhrmann und Volker Schmidt
Regie: Volker Schmidt
Redaktion: Harald Letfuß (SWR), Dr. Heidelinde Rudy (ORF), Marijke Huijbregts (AVRO), Dr. Thomas Beck (SF), Felix Kuballa (WDR)
Fachberatung: Ingolf Turban
Länge: 52 min
Format: DigiBeta 16:9
Produktion: merkur.tv GmbH
Koproduktion: SWR, WDR, ORF, SF, AVRO mit Unterstützung von CoBO
Sendetermin: Do, 01. Nov., 13.00 Uhr, SWR

merkur.tv geht mit neuen Forschungsansätzen dem Geheimnis des Teufelsgeigers auf den Grund. Zwei Urenkel Nicolò Paganinis öffnen erstmals ihre Familienarchive und folgen der rätselhaften Spur ihres Ahnen an Originalschauplätzen in Italien. Spannende Biografie, in der Humangenetiker, Gerichtsmediziner und Anatomen versuchen, das Geheimnis um Paganinis Virtuosität lüften.

Bis heute gilt Nicolò Paganini (1782-1840) als Teufelsgeiger. Sein Spiel war so magisch, sein Aussehen so diabolisch, dass wilde Gerüchte über ihn kursierten. Es wurde behauptet, er hätte seine Frau ermordet und aus ihrem Darm Violinsaiten hergestellt. So hätte er mit dem Teufel einen Pakt geschlossen. Als er stirbt, verurteilt ihn die Kirche zum Ketzer. Ein christliches Begräbnis bleibt ihm verwehrt. Über dreißig Jahre soll es dauern, bis sein Leichnam beigesetzt wird.

Viele Rätsel um Paganini sind bis heute ungelöst. Was verursachte seine teuflische Erscheinung? Starb Paganini eines natürlichen Todes? Wie erlangte er seine Virtuosität? Mediziner vermuten heute, dass Paganini am „Marfan-Syndrom“ litt, einer vererbbaren Genmutation, die zur Spinnengliedrigkeit und extremer Dehnbarkeit der Finger führt. War Paganini also Opfer einer tückischen Erbkrankheit?

Seit dem Tod des Teufelsgeigers äußerte sich seine Familie nicht öffentlich zu ihrem berühmten Vorfahren. Jetzt, mehr als 160 Jahre später brechen Stefano und Andrea Paganini aus Mailand ihr Schweigen. Die beiden Brüder wollen den Rätseln und Legenden um den Teufelsgeiger auf den Grund gehen. Der wissenschaftlichen Forschung stellen sie ihr Blut und eine Haarlocke Paganinis zur Verfügung. Eine gerichtsmedizinische und humangenetische Untersuchung soll helfen Paganinis Geheimnis zu enthüllen. Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Teufelsgeigers und begleitet die Paganini-Nachkommen auf ihrer spannenden Spurensuche an vielen Originalschauplätzen.


Erstsendung: 17. Dezember 2006, 9.35 Uhr, ORF 2
Weiteree Sendetermine:
17. Mai 2007, 12.05 Uhr, Das Erste
12. August 2007, 23.05 Uhr, SF 1

Presse: "Im Griff der Spinnenhand" (Rheinischer Merkur)
Auch als DVD: Bestellen Sie die Dokumentation direkt über merkur-lounge.de
Projektinfo als Pdf
: "Paganinis Geheimnis"

Kontakt:
Axel Fuhrmann,
Leiter Entwicklung und Produktion


merkur.tv GmbH
Heinrich-Brüning-Str. 9
53113 Bonn
Telefon 0228/ 88 41 29
Telefax 0228/ 88 41 60
Mail afuhrmann@merkur.tv


Ein Unternehmen der Verlagsgruppe Rheinischer Merkur und der Tellux

 

 

 

 

 

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53113 Bonn
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