| Quotenerfolg
im NDR Fernsehen:
11,2 % Marktanteil, 900.000 Zuschauer sahen am 18. Juli die merkur.tv
Reportage
Kilometerlange
Staus, zwei Großbaustellen südlich des Elbtunnels
und täglich 120.000 gestresste Pendler aus dem Umland: Hamburg
steckt in der Staufalle. Die Nerven so mancher Autofahrer auf
der A1 und der A7 vor den Toren der Stadt liegen blank, die Wut
ist riesengroß.
Die Zustände auf Hamburgs Autobahnen
sind katastrophal. Die heimtückische Gefahr lauert in den
Großbaustellen. Von hier aus breitet er sich jeden Morgen
aus - der Verkehrsinfarkt, in dem Tausende stecken bleiben. Die
Emotionen kochen hoch. Längst sind die Betroffenen der Verzweiflung
nahe. Mindestens zwei Nächte in der Woche verbringt Hans-Jürgen
Günther im Wohnmobil. Der Parkplatz seiner Firma in Norderstedt
ist dann sein zu Hause. Nur von hier aus kann er Vormittagstermine
pünktlich wahrnehmen. Für den Familienvater die einzige
Rettung und zugleich eine Zumutung: „Meine Kinder sehe
ich so gut wie gar nicht mehr. Wenn man statt 45 Minuten mehr
als 3 Stunden unterwegs ist, ist das nicht mehr witzig. Die Ignoranz
der Verantwortlichen ist menschenverachtend.“
Kies-Unternehmer Andreas
Buhk karrt Sand an die Baustellen. Er lebt davon. Aber seine
Brummis stehen ständig im Stau. Buhk kann die Baustellen
aber nur bis 16 Uhr beliefern. Danach ist keiner mehr da. Und
tatsächlich. Die Grossbaustelle Maschener Kreuz ist nach
16 Uhr wie ausgestorben.
Reporter Andreas Knuffmann und Kameramann
Piet Pabst waren drei Wochen auf Hamburgs Autobahnen unterwegs,
fuhren mehr als 3000 km. Sie erlebten Explosionen, Auffahrunfälle,
umgekippte Lkws und Autofahrer am Rande des Nervenzusammenbruchs.
Die NDR-Reportage zeigt verzweifelte Menschen, hilflose Autofahrer,
fassungslose Trucker, ratlose Arbeiter, entmutigte Baustellenleiter… Opfer
des ganz alltäglichen Stauwahnsinns Hamburg. Und einen Stauforscher,
der im Computertomographen die Gehirne von Autofahrern untersucht.
Das verblüffendes Ergebnis: Pendler knipsen ihr Gehirn praktisch
aus und schalten auf Autopilot. Unfallursache Nummer Eins.
Erstsendung
Mittwoch, 18. Juli, 22:30 in N3
Kontakt:
Axel Fuhrmann,
Leiter Entwicklung und Produktion

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