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Stau, Stress und Stinkefinger

Buch und Regie: Andreas Knuffmann
Redaktion: Erika Mondry
Länge: 28'30 min
Format: DigiBeta 16:9
Produktion: merkur.tv GmbH im Auftrag des NDR
Erstsendung: Mittwoch, 18. Juli, 22:30 in N3

Quotenerfolg im NDR Fernsehen: 11,2 % Marktanteil, 900.000 Zuschauer sahen am 18. Juli die merkur.tv Reportage

Kilometerlange Staus, zwei Großbaustellen südlich des Elbtunnels und täglich 120.000 gestresste Pendler aus dem Umland: Hamburg steckt in der Staufalle. Die Nerven so mancher Autofahrer auf der A1 und der A7 vor den Toren der Stadt liegen blank, die Wut ist riesengroß.

Die Zustände auf Hamburgs Autobahnen sind katastrophal. Die heimtückische Gefahr lauert in den Großbaustellen. Von hier aus breitet er sich jeden Morgen aus - der Verkehrsinfarkt, in dem Tausende stecken bleiben. Die Emotionen kochen hoch. Längst sind die Betroffenen der Verzweiflung nahe. Mindestens zwei Nächte in der Woche verbringt Hans-Jürgen Günther im Wohnmobil. Der Parkplatz seiner Firma in Norderstedt ist dann sein zu Hause. Nur von hier aus kann er Vormittagstermine pünktlich wahrnehmen. Für den Familienvater die einzige Rettung und zugleich eine Zumutung: „Meine Kinder sehe ich so gut wie gar nicht mehr. Wenn man statt 45 Minuten mehr als 3 Stunden unterwegs ist, ist das nicht mehr witzig. Die Ignoranz der Verantwortlichen ist menschenverachtend.“

Kies-Unternehmer Andreas Buhk karrt Sand an die Baustellen. Er lebt davon. Aber seine Brummis stehen ständig im Stau. Buhk kann die Baustellen aber nur bis 16 Uhr beliefern. Danach ist keiner mehr da. Und tatsächlich. Die Grossbaustelle Maschener Kreuz ist nach 16 Uhr wie ausgestorben.

Reporter Andreas Knuffmann und Kameramann Piet Pabst waren drei Wochen auf Hamburgs Autobahnen unterwegs, fuhren mehr als 3000 km. Sie erlebten Explosionen, Auffahrunfälle, umgekippte Lkws und Autofahrer am Rande des Nervenzusammenbruchs. Die NDR-Reportage zeigt verzweifelte Menschen, hilflose Autofahrer, fassungslose Trucker, ratlose Arbeiter, entmutigte Baustellenleiter… Opfer des ganz alltäglichen Stauwahnsinns Hamburg. Und einen Stauforscher, der im Computertomographen die Gehirne von Autofahrern untersucht. Das verblüffendes Ergebnis: Pendler knipsen ihr Gehirn praktisch aus und schalten auf Autopilot. Unfallursache Nummer Eins.

Erstsendung
Mittwoch, 18. Juli, 22:30 in N3

Kontakt:
Axel Fuhrmann,
Leiter Entwicklung und Produktion


merkur.tv GmbH
Heinrich-Brüning-Str. 9
53113 Bonn
Telefon 0228/ 88 41 29
Telefax 0228/ 88 41 60
Mail afuhrmann@merkur.tv


Ein Unternehmen der Verlagsgruppe Rheinischer Merkur und der Tellux

 

 

 

 

 

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