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Richard Wagner und die Frauen
Filmlaufzeit: 52
min
Bonusmaterial: 96 min
Bildformat:
16:9
Tonformat: Dolby digital 2.0
Fernsehformat: PAL
Regionalcode: 2
DVD kaufen: Direkt über
Icestorm Entertainment
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Bonusmaterial
Zusätzlich zum Hauptfilm bietet die DVD umfangreiches Bonusmaterial mit weiterführenden
Informationen zu Richard Wagner und dem Einfluss der Frauen auf sein Werk und
sein Vermächtnis.
Villa Wahnfried - Eine Entdeckungsreise
Museumsdirektor Dr. Sven Friedrich führt durch die Villa Wahnfried und das Wagner-Museum. Im Keller der Villa befinden sich die nicht öffentlich zugänglichen Teile der Sammlung.
"Schade, dass es kein Duftfernsehen
gibt, sonst könnten wir jetzt mal schauen, wie Cosima
gerochen hat. Ja, herb, süsslich herb, also durchaus
angenehm."
Die Wagner Gruft - Ein Bericht über die Graböffnung
Ein einziges Mal wurde das Grabmal Richard Wagners seit seiner
Bestattung geöffnet. Die Grabplatte musste gereinigt und versiegelt werden. Dr. Sven Friedrich erzählt die Geschichte dieser Graböffnung.
"Im Jahr 2002 haben wir das erste mal seit der Beisetzung Richard
Wagners das Grab geöffnet. Wir haben die Grabplatte abgehoben
von dieser Gruft, die sich darunter verbirgt. Übrigens ein
sehr mystischer Moment. Es war ja Frühherbst, 7.Oktober,
eigentlich ein trüber Tag. Und ich erinnere mich noch, dass
plötzlich durch die Baumkrone ein Sonnenstrahl fiel. Und
dieser Strahl fiel genau auf die Füße des Kruzifixes
auf dem Sarkophag von Wagner."
Verwandte, Experten und Wissenschaftler
berichten
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Brigitte Hamann,
Expertin Winifred Wagner, berichtet über Winifreds
Aufstieg zur Festspielleiterin, ihre Freundschaft zu
Adolf Hitler und die Wagner-Rezeption im dritten Reich.
"Winifred war Hitlers Freundin, sie war seine
Vertraute und sie hat ihn schon sehr früh kennen gelernt.
Es war eine alte Bindung gewesen und auf die war sie stolz. Hitler
war ihr Freund. Die Partei war immer so etwas, was sie nicht sehr
geschätzt hat. Sie war ja ständig in Streit
mit den Parteileuten."
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Roswitha Klaiber,
Schriftpsychologin, zeichnet anhand von Schriftanalysen
ein Bild des Charakters Richard Wagners und der Frauen.
"Minna hat ein sehr einfaches Persönlichkeitsniveau gehabt und wurde immer
mehr zur Negativfigur für Wagner. Und sie hat sich natürlich gewehrt
mit diesen Briefen und hatte eigentlich schon ein bisschen etwas destruktives.
Und das sieht man auch an der Schrift, die sehr linear und sehr dünn ist,
also eine sehr unentwickelte Schrift. Sie konnte sicher in keiner Weise irgendwo
mal was reflektieren, sondern hat einfach ganz unmittelbar negativ reagiert."
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Katharina Wagner,
Urenkelin R. Wagners, spricht über ihre Kindheit
in Bayreuth, über ihre Vorfahren Cosima und Winifred
Wagner und über aktuelle Fragen der Festspielleitung.
"Es war auch nie so, dass es hieß, Kind, du musst dich jetzt unbedingt
mit Wagner beschäftigen oder du musst jetzt dieses und jenes studieren.
Meine Eltern haben mich zu einer großen Selbständigkeit erzogen in
jeder Beziehung. Wenn ich etwas tat, womit sie nicht einverstanden waren, haben
sie ihren Kommentar dazu abgegeben. Und wenn ich unbedingt das Gegenteil machen
wollte, bin ich halt auf die Nase gefallen. Und dadurch wird man sehr schnell
selbständig."
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Dr. Sven Friedrich,
Direktor Richard-Wagner-Museum, liefert fundierte Einblicke
in Wagners Leben, den Einfluss der Frauen auf sein Werk
sowie in das Bayreuth der Hitlerzeit.
"Wagner trachtet immer nach dem, was er das Weib der Zukunft nennt. Also eine
Frau, die stark genug ist, den Mann zu erlösen. Darum geht es ja immer bei
Wagner: Die Frauen sind die, die erlösen. Und der Mann ist der, der erlöst
werden muss. Und da ist natürlich schon ein Zusammenhang zwischen Biographie
und Werk zu sehen."
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Icestorm Entertainment
Kontakt: 
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Heinrich-Brüning-Str. 9
53113 Bonn
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Telefax 0228/ 88 41 60
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DVD-Infos: "Richard
Wagner und die Frauen" (pdf)
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